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10.06.2016

Liebe Daheimgebliebenen,

den heutigen Wettkampftag kann man mit einem Wort zusammenfassen: Teamgeist. Heute hatten Basketballer, Fußballer und Schwimmer einen etwas lockereren Terminplan, als an den vergangenen Tagen. Endlich hatten die Athleten Zeit, sich die Wettkämpfe oder Spiele der Teamkollegen anzusehen. Das hat allen gefallen, denn wenn man angefeuert wird, macht Sport doppelt so viel Spaß. Die Unterstützung der Schleswiger kann sich sehen und hören lassen. Längst sind unsere Teams hier in Hannover nämlich für ihre tollen Fangesänge bekannt. Sie verbreiten Stimmung und gute Laune.

Zuerst konnten sich die Fußballer im Stadion über den Besuch der Basketballer und Schwimmer freuen. Mit lautem Gesang zogen sie in das Stadion ein und machten Stimmung. Zur Belohnung haben sie ein sehr gutes Spiel der Kicker gesehen. Es gab viele spannende Spielzüge und vier super Tore. Morgen bestreiten die Fußballer das letzte Spiel der Special Olympics. Wenn sie so gut spielen wie heute, haben sie sogar Chancen auf eine Medaille. Schon jetzt eine tolle Leistung! Respekt! 
Die Basketballer haben heute ihr letztes Spiel bestritten und dabei wieder ordentlich Gas gegeben. Sicher auch, weil sie von der Tribüne ordentlich vom Schwimmteam angefeuert wurden. Sie haben gekämpft wie die Löwen und eine prima Leistung hingelegt. Das Zusammenspiel der Mannschaft wurde von Spiel zu Spiel besser. Die Belohnung kann sich sehen lassen: Die Basketballer haben im Halbfinale die Bronzemedaille geholt! Ein toller Erfolg für die Jungs. Wie das gesamte Team, haben auch sie haben hart trainiert. Das hat sich ausgezahlt - gut so!

 

Auch in der Schwimmhalle war durch die Basketballer für Stimmung am Beckenrand gesorgt. Sie sind gekommen, um Michaela Harder im Finale über 25-Meter Brust anzufeuern. Das hat geholfen und Michaela schwamm ein prima Rennen und konnte als erste anschlagen. Beim Schwimmen kommt es aber nicht nur auf das Tempo an, sondern auch auf die richtige Technik. Darauf achten die Kampfrichter sehr genau. Bei Michaela haben sie eine sogenannte asymmetrische Beinbewegung gesehen, die nicht erlaubt ist. Sie übt mit ihren Trainern schon länger an ihrer Technik und wird auch immer sicherer. Heute war sie sehr aufgeregt und hat nicht das ganze Rennen über an ihre Technik gedacht. Deshalb ist sie disqualifiziert worden. Das ist sehr schade. Aber man sieht daran auch, dass man bei den Special Olympics ist - da sind die Anforderungen einfach sehr hoch. Für das ganze Team ist sie trotzdem ein echter Goldfisch! Sie hat es ganz toll gemacht. Morgen hat sie noch einmal eine Chance - dann geht es auf die 50-Meter-Strecke. Wir alle wünschen ihr so sehr, dass es dann auch mit der Technik klappt! 
Morgen gehen wir schon in den letzten Wettkampftag. Schimmer und Fußballer müssen noch einmal ran. Die Basketballer holen sich noch ihre Medaillen ab und drücken dem restlichen Team die Daumen - so wie Ihr hoffentlich auch! 
Liebe Grüße aus Hannover von allen Athleten, Trainern und Betreuern!

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